Drei besondere Tage des Projekts „Jazz First Opolskie – Tribute to Zbigniew Seifert” liegen hinter uns — Tage voller Musik, Begegnungen, inspirierender Gespräche, kreativer Arbeit und jazziger Energie. Opole wurde zu einem Ort, an dem junge Musikerinnen und Musiker, erfahrene Künstler, Projektpartner und das Publikum zusammenkamen, um einem der bedeutendsten polnischen Jazzkünstler Tribut zu zollen: Zbigniew Seifert.
Den Auftakt des Projekts bildete die Filmvorführung „Zbigniew Seifert. Przerwana podróż”. Der Film erinnerte an einen außergewöhnlichen Künstler: Geiger, Improvisator, Visionär und Musiker, dessen Werk bis heute Generationen inspiriert. Die Vorführung war zugleich ein Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit Seiferts künstlerischem Erbe, seinem Mut und der Frage, wie wichtig es ist, die Erinnerung an herausragende Künstler an junge Menschen und junge Musikerinnen und Musiker weiterzugeben.
Der zweite Projekttag gehörte den jungen Talenten. Während der Musikworkshops hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten unter der Leitung hervorragender Künstler weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt standen Interpretation, Improvisation, gemeinsames Musizieren, Klangarbeit und das gegenseitige Zuhören auf der Bühne. Es war eine intensive Zeit der künstlerischen Arbeit, aber auch eine Zeit der Offenheit, des Austauschs und der Erfahrung, dass Jazz eine Sprache des Dialogs ist — über Grenzen, Generationen und musikalische Konventionen hinweg.
Ein besonderer Moment war die abendliche Jam-Session in Opole. In einer freien, lebendigen und spontanen Atmosphäre konnten die jungen Musikerinnen und Musiker ihre Energie, Kreativität und Freude am gemeinsamen Spiel entfalten. Gerade hier wurde der Geist des Projekts besonders spürbar: die Freude an der Musik, der Mut zur Improvisation und das große Potenzial der jungen Künstlergeneration.
Den Abschluss des Projekts bildete ein Konzert, bei dem sowohl die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer als auch das außergewöhnliche Quartett von Mateusz Smoczyński auftraten. Es war ein Abend voller Emotionen, musikalischer Klasse und eine wunderschöne Hommage an das Schaffen von Zbigniew Seifert. Das Konzert zeigte, dass die Erinnerung an große Künstler nicht nur in der Vergangenheit verankert ist, sondern weiterlebt, inspiriert und neue Interpretationen möglich macht.
Unser herzlicher Dank gilt allen, die dieses Projekt mitgestaltet haben: den Künstlerinnen und Künstlern, den Workshopleitenden, den jungen Musikerinnen und Musikern, unseren Partnern, den beteiligten Institutionen, dem technischen Team, den Fotografen sowie dem Publikum. Ein besonderer Dank geht an Mateusz Smoczyński für seine inspirierende Präsenz, seine musikalische Sensibilität, die Arbeit mit den jungen Talenten und das eindrucksvolle Abschlusskonzert.
Ein besonderer Dank gilt auch unserem Partner und Initiator des Projekts — United in Jazz e.V. Wir danken für die Initiative, das Vertrauen, das Engagement und die gemeinsame Gestaltung eines Raumes, in dem die Musik von Zbigniew Seifert neu erklingen konnte — im Dialog mit jungen Künstlerinnen und Künstlern, dem Publikum und der heutigen Jazzszene.
Wir danken für drei Tage gemeinsamer Jazz-Erfahrung — für Musik, die Menschen verbindet, Grenzen überschreitet und Geschichten immer wieder neu erzählen lässt.
Das Projekt „Jazz First Opolskie – Tribute to Zbigniew Seifert” wurde dank der finanziellen Unterstützung aus Mitteln des Haushalts der Woiwodschaft Opolskie, der Stadt Opole sowie der Fundacja Rozwoju Śląska / Stiftung für die Entwicklung Schlesiens realisiert.
